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FA 04
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Zerstörungsfreie Charakterisierung der Anbindungsfläche beim Widerstandspressschweißen durch bildgebende Analyse der Remanenzflussdichte


IGF-Vorhaben-Nr.: 19.208 B
Laufzeit: 01.10.2016 - 30.09.2018

Forschungseinrichtungen:
  1. Institut für Fertigungstechnik Professur für Fügetechnik u. Montage
Fachgebiete:
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik,
HA Fahrzeug- und Verkehrstechnologien, auch: Antriebstechnik
GB Software und Softwaresysteme,
KB Werkstoffe, Materialien
Wirtschaftszweige:
28 Maschinenbau, 29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
24 Metallerzeugung und -bearbeitung, 26 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen

Vorhabenbeschreibung:

Das effiziente Widerstandspressschweißen wird im großen Umfang in der Serienfertigung eingesetzt. Das Prüfen der Verbindungen stellt nach wie vor eine große Herausforderung für die Fertigung dar. Die etablierten zerstörungsfreien Ultraschallverfahren sind für extreme Materialdickenkombinationen und für Buckelschweißverbindungen nicht geeignet, so dass die Bauteile in der Fertigung zerstörend geprüft oder andere kostenintensivere Fügeverfahren eingesetzt werden müssen. Besonders für mittelständische Zulieferer bedeutet das einen Wettbewerbsnachteil. Der Antragsteller bearbeitete bis Ende 2014 das Forschungsvorhaben „Zerstörungsfreie Bewertung des Linsendurchmessers beim Widerstandspunktschweißen mit magnetischen Prüfverfahren“ (IGF-Nr. 17.539 BR) Es konnte exemplarisch gezeigt werden, dass durch Magnetisieren der Fügestelle nach dem Schweißen und eine anschließende Remanenzmessung eine ZfP von Schweißpunkten mit hoher Aussagekraft sowohl an Zweiblech- als auch an Dreiblechverbindungen durchgeführt werden kann. Darauf aufbauend soll hier die bildgebende Analyse der Remanenzflussdichte an Widerstandspunkt- und erstmalig an Buckelschweißverbindungen wissenschaftlich erforscht werden. Ziel ist es, eine objektive Prüfmethode zu entwickeln, deren Aussagekraft und Einsatzgebiet bei geringerem Aufwand und kürzerer Prüfzeit größer sind als die der etablierten Ultraschallmethoden. Das betrifft insbesondere extreme und mehrschnittige Materialdickenkombinationen sowie Buckelschweißungen. Im projektbegleitenden Ausschuss sind neben mittelständischen Anwendern des Widerstandsschweißens auch Hersteller von Schweißanlagen sowie Prüfeinrichtungen vertreten, die die Ergebnisse des Projektes unmittelbar nutzen können. Daraus ergibt sich eine direkte Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt werden umfangreich veröffentlicht und in DVS-Merkblätter eingearbeitet.