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FA 09
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Tragfähigkeit von Stumpfnähten höherfester Stähle im Stahlbau


IGF-Vorhaben-Nr.: 19.470 B
Laufzeit: 01.04.2017 - 31.03.2020

Forschungseinrichtungen:
  1. Institut für Konstruktion und Entwurf 
  2. Versuchsanstalt Halle GmbH 
  3. Fakultät für Maschinenbau Fachgebiet Fertigungstechnik
Fachgebiete:
KB Werkstoffe, Materialien,
MA Produktionstechnologien, auch: Konstruktion
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik,
NB Bauforschung
Wirtschaftszweige:
24 Metallerzeugung und -bearbeitung, 41 Hochbau
28 Maschinenbau, 70 Verwaltung und Führung von Unternehmen, Unternehmensberatung

Vorhabenbeschreibung:

Die Bemessungsregeln für Schweißverbindungen im statischen Lastfall beruhen ausschließlich auf Konzepten, die für normalfeste Stähle bis fy,k = 360 N/mm² entwickelt wurden. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Vorteile höherfester Stähle insbesondere im Zugbereich optimal auszunutzen. Durch numerische und experimentelle Untersuchungen an Zugproben mit durchgeschweißten Stumpfnähten soll statistisch abgesicherte Erkenntnisse gewonnen werden. Der Nutzen für KMU im Hoch-, Anlagen- und Maschinenbau liegt darin, dass Empfehlungen entwickelt werden, die eine effiziente Schweißnahtvorbereitung von Stumpfnähten höherfester Stähle für das MSG-Schweißen ermöglichen sowie Empfehlungen für den Energieeintrag gegeben werden, die einer Gefügeausbildung entgegenwirken, dass die statische Tragfähigkeit reduziert. Den KMU wird eine Vorgehensweise zur Nahtbemessung zur Verfügung gestellt, welche den Einfluss des Schweißprozesses und -gutes auf die Tragfähigkeit der Stumpfnähte nach EN 1993-1-8 erfasst.