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FA 04
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Methodik zur Bewertung eines Widerstandspunktschweißprozesses auf Grundlage der Elektrodenbewegung


IGF-Vorhaben-Nr.: 01IF20841N
Laufzeit: 01.01.2020 - 31.08.2023

Forschungseinrichtungen:
  1. Institut für Werkstoffe, Technologien u. Mechanik (IWTM)/ Lehrstuhl Fügetechn.
Fachgebiete:
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik,
MA Produktionstechnologien, auch: Konstruktion
HA Fahrzeug- und Verkehrstechnologien, auch: Antriebstechnik,
GD Mess- und Regelungstechnik, Sensorik, Mikrosystemtechnik, auch: Automatisierungstechnik
Wirtschaftszweige:
28 Maschinenbau, 29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
24 Metallerzeugung und -bearbeitung, 30 Sonstiger Fahrzeugbau

Vorhabenbeschreibung:

Das wesentliche Fügeverfahren im Karosserie- und Fahrzeugbaubereich ist nach wie vor das Widerstandschweißen. Um die Anwendung in der Automobilindustrie bereitzustellen, sind eine Reihe von KMU involviert: Hersteller von Schweißzangen, Invertern und Steuerungen, Systemanbieter sowie Einrichter für Prozesse. Für diese Gruppe sowie die Anwender soll ein technologischer Sprung der Prozesstechnik in Richtung der Realisierung von Industrie 4.0 ermöglicht werden. Mit der im Projekt geplanten Nutzung der Prozessgröße „Elektrodenbewegung“ eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Interpretation, Bewertung und Verbesserung bestehender Widerstandsschweißprozesse. Somit kann eine sehr effektive Prozessoptimierung erfolgen, mit der erhebliche Einsparungen in der Einrichtung von Prozessen sowie der serienbegleitenden Prüfung möglich werden. Voraussetzung dazu ist das Verständnis zur Auswertung und Nutzung dieser bisher nicht betrachteten Prozessgröße. Im Forschungsprojekt erfolgen die Erprobung von Sensorsystemen, die Bereitstellung einer effektiven Methode zur Analyse von Prozessverläufen sowie die Bewertung von vorgenommenen Parameteranpassungen unabhängig von der genutzten Anlagentechnik. Den Mitgliedern des PA wird ein Auswertewerkzeug (Excel-Makro o. ä.) bereitgestellt, mit der die Analyse und Bewertung der Prozessdaten erfolgen kann. Des Weiteren soll mit den Projektergebnissen eine Überarbeitung des DVS Merkblattes 2915-2 im Rahmen der AGV3.6 erfolgen.