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FA 08
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Klebeignung generativ gefertigter Systeme


IGF-Vorhaben-Nr.: 19.206 N
Laufzeit: 01.10.2016 - 30.09.2018

Forschungseinrichtungen:
  1. Institut für Füge- und Schweißtechnik 
  2. Institut für Konstruktionstechnik (IK) 
Fachgebiete:
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik,
MA Produktionstechnologien, auch: Konstruktion
KC Leichtbau,
IA Luftfahrttechnik
Wirtschaftszweige:
28 Maschinenbau, 51 Luftfahrt
22 Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, 24 Metallerzeugung und -bearbeitung

Vorhabenbeschreibung:

Das Ziel des Projektes sind zum einen die grundlegenden Untersuchungen und Bewertungen von generativ gefertigten Bauteilen hinsichtlich ihrer Klebbarkeit und zum anderen die gezielte Optimierung generativ gefertigter Bauteile für einen klebtechnischen Fügeprozess. Generativ gefertigte Bauteile müssen für industrierelevante Anwendungen über ein in geeigneter Weise verifiziertes und flexibles Fügekonzept verfügen. Eine umfangreiche Ausrichtung des Fügeprozesses auf die Bedingungen der generativen Fertigung liegt bisher nicht vor. Hier bietet die Klebtechnologie als Fügetechnik optimale Möglichkeiten. Eine wechselseitige Optimierung von Fügetechnologie und Fertigung der Bauteile führt zu einer maximalen Effizienz und Qualitätssicherung im Prozess. Nachgelagerte Bearbeitungsschritte werden reduziert und es findet eine optimale Werkstoffausnutzung statt. Durch die Identifikation von Basisparametern und verfahrensspezifischen Einflüssen auf die Klebbarkeit werden verfahrens- und lastgerechte Klebkonzepte entworfen, praktisch umgesetzt und bewertet. Verbindungsfestigkeitssteigernde Maßnahmen wie geeignete Vorbehandlungsmethoden ermöglichen die Erschließung des vollständigen Potentials der Verfahrenskombination. Erst die Kenntnis über fügetechnische Möglichkeiten und Anforderungen ermöglicht den KMU, ihre generativ hergestellten Bauteile in einen größeren Fertigungsprozess zu integrieren und so einen Massenmarkt zu erschließen. Dies befähigt sie, völlig neue modulare Bauweisen konsequent umzusetzen und so kostengünstig z.B. extreme Leichtbaustrukturen oder hochvariante Produkte zu fertigen. Das KMU als zentraler Nutzer der gewonnenen Erkenntnisse wird daher vor allem aufgrund der fokussierten Betrachtung der kostengünstigen, einfachen Verfahren direkt einen wirtschaftlichen Vorteil für sich und damit den Produktionsstandort Deutschland erzielen.