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FA 01
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Herstellung moderner metallischer Komponenten durch Kombination von additiver Fertigung und Schweißen


IGF-Vorhaben-Nr.: 01IF00304C
Laufzeit: 01.09.2021 - 30.06.2024

Forschungseinrichtungen:
  1. Schweißtechnik International mbH Niederlassung SLV München
  2. Schweißtechnik International mbH Niederlassung SLV Berlin-Brandenburg
Fachgebiete:
KB Werkstoffe, Materialien,
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik
IA Luftfahrttechnik,
KC Leichtbau
Wirtschaftszweige:
28 Maschinenbau, 29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen
51 Luftfahrt, 35 Energieversorgung

Vorhabenbeschreibung:

Die Herstellung von Bauteilen mit Hilfe von additiven Fertigungstechniken (AM) gewinnt immer stärkerer an Bedeutung. Es besteht großer Bedarf, AM-Teile mit anderen AM-Teilen oder konventionellen Produkten zu verbinden, um die technischen, funktionellen und geometrischen Anforderungen der neuen Endprodukte zu erfüllen. Bisher stellen u.a. die begrenzten maximalen Abmessungen der AM-Komponenten eine Limitierung dar. Desweitern besteht die Notwendigkeit, hybride Multimaterial-AM-Bauteile zu entwickeln. Dazu werden partiell Werkstoffe mit den gewünschten Eigenschaften für die jeweiligen Einsatzbereiche eingesetzt. COAMWELD untersucht und entwickelt dafür Verbindungskonzepte zum Fügen additiv hergestellter Bauteile für verschiedene Anwendungen. Ziel ist u.a. die Realisierung von Verbesserungen hinsichtlich der Verbindungsqualität, der Prozessstabilität und der Produktivität. Es soll gezeigt werden, dass die Fügetechnologien prozesssicher und wirtschaftlich attraktiv für das Fügen von AM-Bauteilen sind und es auch kmU´s ermöglicht, hybride AM-Bauteile schnell und effizient herzustellen. Durch das Fügen von AM-Komponenten artgleich oder mit konventionell gefertigten Bauteilen können deutlich größere AM-Strukturen hergestellt werden, die bisher nicht möglich waren. Die Leistungsfähigkeit bestehender Produkte wird verbessert und es werden neue Möglichkeiten für Innovationen geschaffen. Der Anwender erhält Hinweise zur geeigneten Prozessauswahl und notwendige Kennwerte sowie Güte der Schweißverbindung in Abhängigkeit der verwendeten Schweißtechnologien. Dies ermöglicht auch kmU´s die Herstellung von Produkten mit mehr Funktionalität und mit einem höheren Mehrwert. Die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der kmU´s wird erhöht, da der Anteil der "First-time-right"-Produkte ansteigt und die Produktionskosten und der Materialeinsatz sinken. COAMWELD wird von einem Konsortium durchgeführt, das sich aus 6 europäischen Partnern und dem User Commitee zusammensetzt.