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FA 10
plan

Grundlagenuntersuchungen zum Laserstrahllöten im sichtbaren Wellenlängenbereich für bauteilangepasste Energieeinbringung


IGF-Vorhaben-Nr.: 01IF22770N
Laufzeit: 01.03.2023 - 31.05.2025

Forschungseinrichtungen:
  1. Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT 
Fachgebiete:
,
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik
GC Elektrotechnik, Elektronik, Elektroniksysteme,
EA Energietechnik, auch: rationelle Energieumwandlung, Energieeffizienz
Wirtschaftszweige:
27 Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, 26 Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen
28 Maschinenbau, 63 Informationstechnologie

Vorhabenbeschreibung:

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die systematische Evaluierung von Laserstrahlquellen mit Wellenlängen im sichtbaren Spektrum zur Anwendung für das Laserstrahllöten von massereichen Anschlüssen auf Leiterplatten und DCBs bzw. DABs. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zunächst Voruntersuchungen zum Laserstrahllöten mit „blauer“, „grüner“ und NIR Laserstrahlung durchgeführt und Vergleichskriterien für die folgenden Versuchsreihen festgelegt. Für relevante Werkstoffe werden insbesondere die Absorption und die Einkopplung der Laserstrahlung für die Wellenlängen 450 nm, 515 nm und vergleichend 1064 nm untersucht und sowohl bei Raumtemperatur, als auch während des Laserstrahllötprozesses in situ gemessen. Darauf aufbauend werden die Prozessgrenzen beim Laserstrahllöten mit „blauer“ und „grüner“ Laserstrahlung untersucht und evaluiert. Die Ergebnisse werden wissenschaftliche aufbereitet, die Möglichkeiten und Grenzen dieser Strahlquellen für das Laserstrahllöten aufgezeigt und mit Ergebnissen zum Laserstrahllöten mit NIR Strahlquellen verglichen. Dabei kann teilweise auf abgeschlossene oder laufende Vorhaben (zum Beispiel „KomBond“) zurückgegriffen werden. Am Ende des Forschungsvorhabens soll ein umfassender Vergleich zwischen dem Laserstrahllöten mit „blauer“, „grüner“ und NIR Laserstrahlung verfügbar sein, der für interessierte Unternehmen als Orientierungs- und Entscheidungshilfe für die Erweiterung oder Ergänzung ihrer Prozesse dient. Besonders für KMU ergeben sich hier Vorteile, da diese Unternehmen häufig nicht in der Lage sind, sich zeitlich und finanziell aufwändige und gleichzeitig wissenschaftlich abgesicherte Prozessstudien zu leisten. Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens ermöglichen es ihnen, mit geringem versuchstechnischem Aufwand die Möglichkeiten und Chancen der Verfahren für ihre jeweilige Anwendung abzuschätzen und zu bewerten. So werden kmU in der Lage sein, ihre Geschäftsfelder zu erweitern und gleichzeitig das technische Risiko zu reduzieren.