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FA 04
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eRP-ProBe - Einfluss von Produktionsbedingungen auf das einseitige Widerstandspunktschweißen ohne Gegenlage


IGF-Vorhaben-Nr.: 18.769 N
Laufzeit: 01.01.2017 - 30.06.2019

Forschungseinrichtungen:
  1. Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik
Fachgebiete:
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik,
KC Leichtbau
MA Produktionstechnologien, auch: Konstruktion,
Wirtschaftszweige:
29 Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, 30 Sonstiger Fahrzeugbau
28 Maschinenbau, 24 Metallerzeugung und -bearbeitung

Vorhabenbeschreibung:

Aufgrund der intensiven Bestrebungen der Industrie zu profilintensivem Stahlleichtbau und dem damit verbundenen Bedarf an einseitig arbeitenden Fügeverfahren soll im Vorhaben ein weiteres Schweißverfahren hierfür qualifiziert werden. Aufbauend auf vergangenen Untersuchungen zum einseitigen Widerstandspunktschweißen ohne Gegenlage wird hier angestrebt diese Verfahrensvariante des Widerstandspunktschweißens hinsichtlich ihrer Prozessrobustheit unter produktionsbedingten Störeinflüssen, u.a. Nettokraft- und Stromdichteveränderung oder Nebenschluss, systematisch zu analysieren und geeignet zu interpretieren. Zur Erreichung des Forschungsziels soll mit Hilfe industriegängiger und dem Anspruch der Anwendungsforschung entsprechender Methoden der Nachweis über eine robuste Prozessfunktionsweise erfolgen. Dabei dient das konventionelle beidseitige Widerstandspunktschweißen mit Schweißzange als Verfahrensreferenz. Weiterhin sollen entscheidende Zusammenhänge zwischen den Prozessparametern, Störgrößen und Eigenschaften der einseitigen Widerstandspunktschweißung mit Hilfe der statistischen Versuchsplanung (DoE) dargestellt werden, wozu neben werkstoffanalytischen auch mechanisch-technologische Untersuchungen gehören. Des Weiteren werden Merkmale im Schweißergebnis erfasst, wie Verzug oder Oberflächengüte, die dem Qualitätsmanagement als Regelkarten zur Bewertung der Prozesses hinsichtlich der zeitlichen Qualitätskonstanz dienen können. Durch die angestrebten Ergebnisse und deren Analyse sowie der Dokumentation der Verfahrensrandbedingungen besteht zukünftig eine objektive Informationsquelle vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, die Forschungsarbeiten zur Schweißprozessertüchtigung nicht selbstständig durchführen können.