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FA 03
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Bewertung von Hochleistungsschweißprozessen unter den Bedingungen der Neufertigung von Windenergieanlagen


IGF-Vorhaben-Nr.: 01IF21304N
Laufzeit: 01.12.2020 - 31.05.2023

Forschungseinrichtungen:
  1. Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik
  2. Versuchsanstalt Halle GmbH 
Fachgebiete:
MB Fertigungstechnik, auch: Umformtechnik, Fügetechnik, Oberflächentechnik,
EB Erneuerbare Energien
HB Maritime Technologien,
MA Produktionstechnologien, auch: Konstruktion
Wirtschaftszweige:
28 Maschinenbau, 35 Energieversorgung
50 Schifffahrt,

Vorhabenbeschreibung:

Ziel: Weiterentwicklung von vier bestehenden Hochleistungsschweißverfahren (LUPuS, Plasma-UP Hybrid, Laser-MSG Hybrid mit Diodenlaser, gepulster/ rotierender Lichtbogen) zur industriellen Integrationsreife im Hinblick auf die technische und wirtschaftliche Effizienz, unter den Bedingungen der Neufertigung. Zunächst erfolgt eine finale Überprüfung der Analyse bestehender Randbedingungen bei der Neufertigung von Schweißbauteilen für Windenergieanlagen, daraus werden die Anforderungen an die Hochleistungsschweißprozesse für das Projekt abgeleitet. Darauf aufbauend erfolgen Optimierung der o.g. Prozesse (Prozessentwicklung, Ermittlung der Prozessgrenzen, etc.). Wirtschaftlichkeitsvergleich sowie Anleitungen zu den jeweils wirtschaftlichen Prozessgrenzen und Verwendungen variierender Prozessgrößen (Anlagenempfehlungen, Nahtvorbereitungsempfehlungen und andere Randbedingungen) bilden den Projektabschluss. Angestrebte Ergebnisse: Verringerung benötigter Strahlleistung beim LUPuS. Heißdrahtintegration zur erhöhten Spaltüberbrückbarkeit beim Plasma-UP Hybridschweißen. Erhöhung von Spaltüberbrückbarkeit und Prozessstabilität durch Einsatz eines Diodenlasers beim Laser-MSG Hybridschweißen. Qualifizierung des gepulsten, rotierenden Lichtbogenprozesses für das Dickblechschweißen sowie Beherrschung des Legierungsabbrandes. Den Anwendern sollen komplette Technologien, jeweils bestehend aus Parametern, Nahtvorbereitungen, Anlagentechnik etc. zur Verfügung gestellt werden. Nutzbarmachung erheblicher Kosten- und Ressourceneinsparungen, da in kürzerer Zeit schweißtechnisch mehr Bauteilfügemeter erstellt werden können. Hohes Interesse der kmU an der Mitarbeit verdeutlicht das große Potential zum Transfer der Ergebnisse in die industrielle Praxis. Von Stahlherstellern über Ingenieurbüros (kmU), Anlagenherstellern (kmU), Fertigern bis Anwendern sind Firmen im PA vertreten. Für die Arbeiten benötigte Maschinen sind auf dem Markt erhältlich, müssen aber ggfls. auf die Prozesse angepasst werden.